Moxibustion ist eine Behandlungsform der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Moxibustion werden getrocknete Heilkräuter, im speziellen der gemeine Beifuß (artemisia vulgaris) über Akupunkten abgebrannt. Hierzu bedient man sich verschiedenster Varianten, von der Moxawolle bis zu Moxawatte, Moxakegel oder Moxazigarren. Mittels Moxa werden Akupunkte, Schmerzpunkte, Gelenke u. a. gezielt behandelt. Ziel ist es das Meridiansystem zu stimulieren, damit die Lebensenergie Qi wieder frei in den einzelnen Energiebahnen zirkuliert.
Die Form des trockenen und unblutigen Schröpfens wird bei verschiedenen Massagetechniken unterstützend angewandt. Die Verwendung von Schröpfköpfen ist bereits sehr alt und geht wohl ursprünglich auf das Aussaugen von krankmachenden Geistern und Dämonen zurück. Man kann die Verwendung von Schröpfköpfen in der Medizingeschichte vieler Völker finden (z. B. in Indien, China, Griechenland, Ägypten, Südamerika), die sich hierzu verschiedener Materialien und Formen bedienen (Kuhhörner, Metalltöpfe, ausgehöhlte Kürbisse, entsprechend zurechtgeschnittene Bambusstäbe etc.). In der Naturheilkunde werden heute zum Schröpfen hauptsächlich gläserne Schröpfglocken benutzt.
Zur Evakuierung der Luft bedient man sich der verschiedensten Methoden. Es gibt Schröpfköpfe für elektrische und mechanische Saugpumpen, solche mit kleinen aufgesetzten Gummiballons und einfache geschlossene Glasglocken, die mit brennender Watte evakuiert werden. Für uns haben sich die einfachsten Schröpfgläser am besten bewährt. Die gezielte Einsetzung von beiden Behandlungsformen ermöglicht ein individuelles Arbeiten.
Dieses Moxa-Schröpf-Seminar ist ein Modul der ganzheitlichen Ausbildung zum TCM Coach.
Zeugnis
16 UE
EUR 250,--